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Auf NVMe Volumes für physische NVMe-Geräteziele zugreifen

Beitragende

Sie können die zum Geräteziel gerichteten I/O-Vorgänge auf der Grundlage des Betriebssystems (und der Multipathing-Methode der Erweiterung) konfigurieren.

Bei RHEL 8, RHEL 9 und SLES 15 wird I/O vom Linux-Host an die physischen NVMe-Geräteziele geleitet. Bei einer nativen NVMe Multipathing-Lösung werden die physischen Pfade verwaltet, die sich auf dem einzelnen scheinbar physischen Gerät befinden, das vom Host angezeigt wird.

Physische NVMe Geräte sind I/O-Ziele

Es empfiehlt sich, I/O-Vorgänge zu den Links in auszuführen /dev/disk/by-id/nvme-eui.[uuid#] Statt direkt auf den physischen nvme-Gerätepfad zu gelangen /dev/nvme[subsys#]n[id#]. Die Verknüpfung zwischen diesen beiden Standorten kann mit folgendem Befehl gefunden werden:

# ls /dev/disk/by-id/ -l
lrwxrwxrwx 1 root root 13 Oct 18 15:14 nvme-eui.0000320f5cad32cf00a0980000af4112 -> ../../nvme0n1

I/O läuft auf /dev/disk/by-id/nvme-eui.[uuid#] Wird direkt durchgereicht /dev/nvme[subsys#]n[id#] Welches alle darunter virtualisierten Pfade mithilfe der nativen NVMe-Multipathing-Lösung hat.

Sie können Ihre Pfade anzeigen, indem Sie Folgendes ausführen:

# nvme list-subsys

Beispielausgabe:

nvme-subsys0 - NQN=nqn.1992-08.com.netapp:5700.600a098000a522500000000589aa8a6
\
+- nvme0 rdma traddr=192.4.21.131 trsvcid=4420 live
+- nvme1 rdma traddr=192.4.22.141 trsvcid=4420 live

Wenn Sie ein physisches nvme Gerät bei Verwendung des Befehls 'nvme list-subsys' angeben, gibt es zusätzliche Informationen über die Pfade zu diesem Namespace:

# nvme list-subsys /dev/nvme0n1
nvme-subsys0 - NQN=nqn.1992-08.com.netapp:5700.600a098000af44620000000058d5dd96
\
 +- nvme0 rdma traddr=192.168.130.101 trsvcid=4420 live non-optimized
 +- nvme1 rdma traddr=192.168.131.101 trsvcid=4420 live non-optimized
 +- nvme2 rdma traddr=192.168.130.102 trsvcid=4420 live optimized
 +- nvme3 rdma traddr=192.168.131.102 trsvcid=4420 live optimized

Die Multipath-Befehle sind ebenfalls mit Haken dabei, damit Sie Ihre Pfadinformationen auch für natives Failover anzeigen können. Dazu gehören:

#multipath -ll
Anmerkung Um die Pfadinformationen anzuzeigen, muss in /etc/Multipath.conf Folgendes festgelegt werden:
defaults {
        enable_foreign nvme
}

Beispielausgabe:

eui.0000a0335c05d57a00a0980000a5229d [nvme]:nvme0n9 NVMe,Netapp E-Series,08520001
size=4194304 features='n/a' hwhandler='ANA' wp=rw
|-+- policy='n/a' prio=50 status=optimized
| `- 0:0:1 nvme0c0n1 0:0 n/a optimized    live
`-+- policy='n/a' prio-10 status=non-optimized
`- 0:1:1 nvme0c1n1 0:0 n/a non-optimized    live