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Netzwerkeinrichtung

Beitragende

Beachten Sie bei der Konfiguration des Netzwerks die folgenden Richtlinien:

  • Um die SAP HANA-Hosts mit den Storage-Controllern über ein 10-GbE- oder schnelleres Netzwerk zu verbinden, muss ein dediziertes Storage-Netzwerk verwendet werden.

  • Verwenden Sie dieselbe Verbindungsgeschwindigkeit für Storage Controller und SAP HANA Hosts. Ist dies nicht möglich, stellen Sie sicher, dass die Netzwerkkomponenten zwischen den Storage Controllern und den SAP HANA Hosts unterschiedliche Geschwindigkeiten verarbeiten können. Beispielsweise müssen Sie genügend Puffer bereitstellen, um eine Geschwindigkeitsverhandlung auf NFS-Ebene zwischen Storage und Hosts zu ermöglichen. Netzwerkkomponenten sind normalerweise Switches, aber andere Komponenten innerhalb des Blade-Chassis, wie z. B. die Rückebene, müssen ebenfalls in Betracht gezogen werden.

  • Deaktivieren Sie die Flusssteuerung bei allen physischen Ports, die für den Storage-Verkehr auf dem Storage-Netzwerk-Switch und der Host-Ebene verwendet werden.

  • Jeder SAP HANA-Host muss über eine redundante Netzwerkverbindung mit mindestens 10 GB Bandbreite verfügen.

  • Jumbo-Frames mit einer Maximum Transmission Unit (MTU) von 9,000 müssen auf allen Netzwerkkomponenten zwischen den SAP HANA-Hosts und den Storage Controllern aktiviert werden.

  • In einer VMware Einrichtung müssen jeder laufenden virtuellen Maschine dedizierte VMXNET3 Netzwerkadapter zugewiesen werden. Prüfen Sie die in aufgeführten Dokumente "Einführung" Für weitere Anforderungen.

  • Verwenden Sie für den Protokoll- und Datenbereich separate Netzwerk-/E/A-Pfade, um Interferenzen zwischen den beiden zu vermeiden.

Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel mit vier SAP HANA-Hosts, die über ein 10-GbE-Netzwerk an ein HA-Paar des Storage-Controllers angeschlossen sind. Jeder SAP HANA-Host besitzt eine aktiv/Passiv-Verbindung zur redundanten Fabric.

Auf der Storage-Ebene sind vier aktive Verbindungen so konfiguriert, dass sie für jeden SAP HANA Host einen 10-GB-Durchsatz bereitstellen. Zudem ist auf jedem Storage Controller eine Spare-Schnittstelle konfiguriert.

Auf Storage-Ebene wird eine Broadcast-Domäne mit einer MTU-Größe von 9000 konfiguriert und dieser Broadcast-Domäne werden alle erforderlichen physischen Schnittstellen hinzugefügt. Bei diesem Ansatz werden diese physischen Schnittstellen automatisch derselben Failover-Gruppe zugewiesen. Alle logischen Schnittstellen (LIFs), die diesen physischen Schnittstellen zugewiesen sind, werden dieser Failover-Gruppe hinzugefügt.

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Im Allgemeinen ist es auch möglich, HA-Interface-Gruppen auf den Servern (Bonds) und den Storage-Systemen zu verwenden (z. B. Link Aggregation Control Protocol [LACP] und ifgroups). Vergewissern Sie sich bei HA-Schnittstellengruppen, dass die Last gleichmäßig auf alle Schnittstellen innerhalb der Gruppe verteilt ist. Die Lastverteilung hängt von der Funktionalität der Netzwerk-Switch-Infrastruktur ab.

Anmerkung Abhängig von der Anzahl der SAP HANA-Hosts und der verwendeten Verbindungsgeschwindigkeit sind unterschiedliche Anzahl aktiver physischer Ports erforderlich.

VMware-spezifische Netzwerk-Einrichtung

Da in dieser Lösung alle Daten für SAP HANA Instanzen, einschließlich Performance-kritischer Daten und Protokoll-Volumes für die Datenbank, über NFS bereitgestellt werden, ist ein angemessenes Netzwerkdesign und entsprechende Konfiguration von entscheidender Bedeutung. Über ein dediziertes Storage-Netzwerk wird der NFS-Traffic von der Kommunikation und der Datenverkehr mit Benutzerzugriffsrechten zwischen SAP HANA-Knoten getrennt. Jeder SAP HANA Node benötigt eine redundante, dedizierte Netzwerkverbindung mit mindestens 10 GB Bandbreite. Es wird auch eine höhere Bandbreite unterstützt. Dieses Netzwerk muss sich End-to-End von der Storage-Ebene über Netzwerk-Switching und Computing bis hin zum auf VMware vSphere gehosteten Gastbetriebssystem erstrecken. Neben der physischen Switching-Infrastruktur wird ein VMware Distributed Switch (VdS) eingesetzt, um eine ausreichende Performance und Managebarkeit des Netzwerkverkehrs auf der Hypervisor-Ebene zu gewährleisten.

Die folgende Abbildung bietet einen Netzwerküberblick.

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Jeder SAP HANA Node verwendet eine dedizierte Portgruppe auf dem VMware Distributed Switch. Diese Port-Gruppe ermöglicht eine verbesserte Servicequalität (QoS) und eine dedizierte Zuweisung von physischen Netzwerkkarten (NICs) auf den ESX Hosts. Um dedizierte physische NICs zu verwenden und gleichzeitig HA-Funktionen bei einem NIC-Ausfall zu erhalten, wird die dedizierte physische NIC als aktiver Uplink konfiguriert. Zusätzliche NICs werden in den Teaming- und Failover-Einstellungen der SAP HANA-Portgruppe als Standby-Uplinks konfiguriert. Darüber hinaus müssen Jumbo Frames (MTU 9,000) End-to-End-aktiviert sein, auf physischen und virtuellen Switches. Deaktivieren Sie darüber hinaus die Flusskontrolle bei allen ethernet-Ports, die für den Storage-Datenverkehr bei Servern, Switches und Storage-Systemen verwendet werden. Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für eine solche Konfiguration.

Anmerkung LRO (Large Receive Offload) muss für Schnittstellen deaktiviert werden, die für NFS Traffic verwendet werden. Alle anderen Richtlinien zur Netzwerkkonfiguration finden Sie im entsprechenden VMware Best Practices Guide für SAP HANA.

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