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FC SAN-Konfiguration

Beitragende kaminis85
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Bei der Konfiguration von FC SAN für Oracle-Datenbanken auf ASA r2-Systemen geht es in erster Linie darum, die gängigen Best Practices für SAN zu befolgen.

ASA r2 ist für reine SAN-Workloads optimiert, daher bleiben die Prinzipien die gleichen wie bei AFF/ FAS, wobei der Fokus auf Leistung, Ausfallsicherheit und Einfachheit liegt. Dies umfasst typische Planungsmaßnahmen wie die Sicherstellung einer ausreichenden Bandbreite im SAN zwischen Host und Speichersystem, die Überprüfung, ob alle SAN-Pfade zwischen allen erforderlichen Geräten vorhanden sind, die Verwendung der vom FC-Switch-Hersteller geforderten FC-Port-Einstellungen, die Vermeidung von ISL-Konflikten und die Verwendung einer ordnungsgemäßen SAN-Fabric-Überwachung.

Zoning

Eine FC-Zone sollte nie mehr als einen Initiator enthalten. Eine solche Anordnung mag zunächst zu funktionieren scheinen, doch Crosstalk zwischen Initiatoren beeinträchtigt letztendlich die Performance und Stabilität.

Multitarget-Zonen werden allgemein als sicher angesehen, obwohl in seltenen Fällen das Verhalten von FC-Zielports unterschiedlicher Anbieter Probleme verursacht hat. Es ist beispielsweise zu vermeiden, die Ziel-Ports von einem NetApp und einem nicht-NetApp Storage-Array in derselben Zone zu integrieren. Darüber hinaus besteht mit noch größerer Wahrscheinlichkeit die Gefahr, dass ein NetApp Storage-System und ein Bandgerät in dieselbe Zone platziert werden.

Hinweis
  • ASA r2 verwendet Storage Availability Zones anstelle von Aggregaten, dies ändert jedoch nichts an den FC-Zonierungsprinzipien.

  • Multipathing (MPIO) bleibt der primäre Ausfallsicherheitsmechanismus; allerdings sind bei ASA r2-Systemen, die symmetrisches Active-Active-Multipathing unterstützen, alle Pfade zu einer LUN aktiv und werden gleichzeitig für E/A genutzt.