Clusterspeicher
Die aktuelle Version von ONTAP wurde ursprünglich für NetApps skalierbare Cluster-Speicherarchitektur entwickelt. Diese Architektur findet sich typischerweise in Rechenzentrumsumgebungen mit ONTAP. Da diese Implementierung die meisten Funktionen von ONTAP nutzt, bietet sie einen guten Ausgangspunkt, um die Konzepte zu verstehen, die der ONTAP-Technologie zugrunde liegen.
In Rechenzentrumsarchitekturen werden üblicherweise dedizierte AFF, ASA oder FAS Systeme eingesetzt, auf denen die ONTAP Datenverwaltungssoftware läuft. Jeder Controller, sein Speicher, seine Netzwerkanbindung und die auf dem Controller laufende Instanz von ONTAP werden als Knoten bezeichnet.
Die Knoten werden für Hochverfügbarkeit (HA) paarweise zusammengefasst. Zusammen bilden diese Paare (bis zu 12 Knoten für SAN, bis zu 24 Knoten für NAS) den Cluster. Die Knoten kommunizieren über eine private, dedizierte Cluster-Interconnect miteinander.
Je nach Controller-Modell besteht der Knotenspeicher aus Flash-Laufwerken, Kapazitätslaufwerken oder beidem. Netzwerkports am Controller ermöglichen den Zugriff auf Daten. Physische Speicher- und Netzwerkverbindungsressourcen sind virtualisiert und nur für Cluster-Administratoren sichtbar, nicht für NAS-Clients oder SAN-Hosts.
Knoten in einem HA-Paar müssen dasselbe Speicherarray-Modell verwenden. Andernfalls ist jede unterstützte Kombination von Controllern möglich. Eine Skalierung der Kapazität erfolgt durch das Hinzufügen von Knoten mit identischen Speicherarray-Modellen, während für mehr Leistung Knoten mit höherwertigen Speicherarrays hinzugefügt werden können.
Selbstverständlich können Sie auch auf herkömmliche Weise skalieren, indem Sie Festplatten oder Controller nach Bedarf aufrüsten. Die virtualisierte Speicherinfrastruktur von ONTAP macht die unterbrechungsfreie Datenverschiebung einfach, sodass vertikal oder horizontal ohne Ausfallzeiten skaliert werden kann.
