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Informationen zu den von ONTAP StrictSync und Sync-Richtlinien unterstützten Workloads

Beitragende netapp-lenida netapp-thomi netapp-revathid netapp-ahibbard netapp-aherbin
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StrictSync und Synchronisierungsrichtlinien unterstützen alle LUN-basierten Anwendungen mit den Protokollen FC, iSCSI und FC-NVMe sowie die Protokolle NFSv3 und NFSv4 für Unternehmensanwendungen wie Datenbanken, VMWare, Quota, SMB und so weiter. Ab ONTAP 9.6 kann SnapMirror synchron für Unternehmensdateidienste wie Electronic Design Automation (EDA), Home-Verzeichnisse und Software-Build-Workloads verwendet werden.

In ONTAP 9.5 sind bei der Auswahl von NFSv3- oder NFSv4-Workloads für eine Sync-Richtlinie einige wichtige Aspekte zu beachten. Die Menge der Lese- oder Schreibvorgänge der Workloads ist dabei unerheblich, da die Sync-Richtlinie auch hohe Lese- oder Schreib-IO-Workloads verarbeiten kann. In ONTAP 9.5 sind Workloads mit übermäßiger Dateierstellung, Verzeichniserstellung, Änderungen von Dateiberechtigungen oder Verzeichnisberechtigungen möglicherweise nicht geeignet (diese werden als Workloads mit hohem Metadatenaufkommen bezeichnet). Ein typisches Beispiel für einen solchen High-Metadaten-Workload ist ein DevOps-Workload, bei dem mehrere Testdateien erstellt, Automatisierungen ausgeführt und die Dateien gelöscht werden. Ein weiteres Beispiel ist ein paralleler Build-Workload, bei dem während der Kompilierung mehrere temporäre Dateien erzeugt werden. Die Auswirkung einer hohen Rate an Schreib-Metadatenaktivität besteht darin, dass die Synchronisierung zwischen den Spiegeln vorübergehend unterbrochen werden kann, was dazu führt, dass Lese- und Schreib-IOs vom Client angehalten werden.

Ab ONTAP 9.6 werden diese Einschränkungen aufgehoben, und SnapMirror synchron kann für Workloads von Unternehmensdateidiensten verwendet werden, die Mehrbenutzerumgebungen umfassen, wie etwa Home-Verzeichnisse und Software-Build-Workloads.