Informationen zu ONTAP Broadcast-Domänen
Broadcast-Domänen dienen dazu, Netzwerkports zu gruppieren, die zum selben Layer-2-Netzwerk gehören. Die Ports in der Gruppe können dann von einer Storage Virtual Machine (SVM) für Daten- oder Verwaltungsdatenverkehr verwendet werden.
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Die Verwaltung von Broadcast-Domänen unterscheidet sich in ONTAP 9.7 und früheren Versionen. Wenn Broadcast-Domänen in einem Netzwerk mit ONTAP 9.7 oder einer früheren Version verwaltet werden müssen, siehe "Überblick über die Broadcast-Domäne (ONTAP 9.7 und früher)". |
Eine Broadcast-Domäne befindet sich in einem IPspace. Während der Clusterinitialisierung erstellt das System zwei Standard-Broadcast-Domänen:
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Die Broadcast-Domäne „Default“ enthält Ports, die sich im „Default“ IPspace befinden.
Diese Ports werden primär zur Datenübertragung genutzt. Cluster-Management- und Node-Management-Ports befinden sich ebenfalls in dieser Broadcast-Domäne.
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Die Broadcast-Domäne "Cluster" enthält Ports, die sich im IPspace "Cluster" befinden.
Diese Ports werden für die Clusterkommunikation verwendet und umfassen alle Cluster-Ports von allen Knoten im Cluster.
Das System erstellt bei Bedarf zusätzliche Broadcast-Domänen im Default-IPspace. Die Broadcast-Domäne „Default“ enthält den Home-Port des Management-LIF sowie alle weiteren Ports, die auf Layer 2 Erreichbarkeit zu diesem Port haben. Zusätzliche Broadcast-Domänen werden mit „Default-1“, „Default-2“ und so weiter benannt.
Beispiel für die Verwendung von Broadcast-Domänen
Eine Broadcast-Domäne ist eine Gruppe von Netzwerkports im selben IPspace, die auch über Layer-2-Erreichbarkeit zueinander verfügen und typischerweise Ports von vielen Knoten im Cluster umfasst.
Die Abbildung zeigt die Ports, die drei Broadcast-Domänen in einem Cluster mit vier Knoten zugewiesen sind:
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Die Broadcast-Domäne „Cluster“ wird während der Cluster-Initialisierung automatisch erstellt und enthält die Ports a und b von jedem Node im Cluster.
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Die Broadcast-Domäne „Default“ wird ebenfalls automatisch während der Clusterinitialisierung erstellt und enthält die Ports c und d von jedem Knoten im Cluster.
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Das System erstellt während der Clusterinitialisierung automatisch zusätzliche Broadcast-Domänen basierend auf der Layer-2-Netzwerkerreichbarkeit. Diese zusätzlichen Broadcast-Domänen werden Default-1, Default-2 und so weiter genannt.

Eine Failover-Gruppe mit demselben Namen und denselben Netzwerkports wie jede der Broadcast-Domänen wird automatisch erstellt. Diese Failover-Gruppe wird vom System automatisch verwaltet, das heißt, wenn Ports zur Broadcast-Domäne hinzugefügt oder daraus entfernt werden, werden sie auch automatisch zu dieser Failover-Gruppe hinzugefügt oder daraus entfernt.