Informationen zur Dateisperrung zwischen Protokollen für ONTAP NFS SVMs
Die Dateisperrung ist eine Methode, mit der Clientanwendungen verhindern, dass ein Benutzer auf eine Datei zugreift, die zuvor von einem anderen Benutzer geöffnet wurde. Wie ONTAP Dateien sperrt, hängt vom Protokoll des Clients ab.
Handelt es sich beim Client um einen NFS-Client, sind Sperren empfehlend; handelt es sich beim Client um einen SMB-Client, sind Sperren obligatorisch.
Aufgrund von Unterschieden zwischen den Dateisperren von NFS und SMB kann es vorkommen, dass ein NFS-Client nicht auf eine Datei zugreifen kann, die zuvor von einer SMB-Anwendung geöffnet wurde.
Folgendes geschieht, wenn ein NFS-Client versucht, auf eine von einer SMB-Anwendung gesperrte Datei zuzugreifen:
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In gemischten oder NTFS-Volumes können Dateimanipulationsvorgänge wie
rm,rmdirundmvdazu führen, dass die NFS-Anwendung fehlschlägt. -
NFS-Lese- und Schreibvorgänge werden durch die SMB-Öffnungsmodi deny-read und deny-write jeweils für lesen bzw. schreiben verweigert.
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NFS-Schreibvorgänge schlagen fehl, wenn der geschriebene Bereich der Datei mit einer exklusiven SMB-Bytesperre gesperrt ist.
In UNIX-Sicherheitsstil-Volumes ignorieren NFS-Unlink- und Rename-Operationen den SMB-Sperrstatus und ermöglichen den Zugriff auf die Datei. Alle anderen NFS-Operationen auf UNIX-Sicherheitsstil-Volumes berücksichtigen den SMB-Sperrstatus.