Informationen zu FC- und FCoE-Zoning mit ONTAP Systemen
Eine FC-, FC-NVMe- oder FCoE-Zone ist eine logische Gruppierung eines oder mehrerer Ports innerhalb eines Fabric. Damit Geräte einander sehen, sich verbinden, Sitzungen miteinander aufbauen und kommunizieren können, müssen beide Ports Mitglieder derselben Zone sein.
Die Zoneneinteilung erhöht die Sicherheit, indem der Zugriff und die Konnektivität auf Endpunkte innerhalb einer gemeinsamen Zone beschränkt werden. Ports, die sich nicht in derselben Zone befinden, können nicht miteinander kommunizieren. Dadurch wird das Übersprechen zwischen Initiator-HBAs reduziert oder eliminiert. Treten Verbindungsprobleme auf, trägt die Zoneneinteilung dazu bei, die Probleme auf eine bestimmte Gruppe von Ports einzugrenzen, wodurch die Lösungszeit verkürzt wird.
Zoning reduziert die Anzahl der verfügbaren Pfade zu einem bestimmten Port und die Anzahl der Pfade zwischen einem Host und dem Speichersystem. Beispielsweise haben einige Multipathing-Lösungen von Host-Betriebssystemen eine Begrenzung hinsichtlich der Anzahl der Pfade, die sie verwalten können. Zoning kann die Anzahl der für den Host sichtbaren Pfade so verringern, dass die Pfade zum Host die vom Host-Betriebssystem maximal erlaubte Anzahl nicht überschreiten.
World Wide Name-basierte Zoneneinteilung
Die Zoneneinteilung basierend auf dem World Wide Name (WWN) legt die WWNs der in die Zone einzuschließenden Mitglieder fest. Obwohl die Zoneneinteilung basierend auf dem World Wide Node Name (WWNN) bei einigen Switch-Herstellern möglich ist, muss bei der Zoneneinteilung in ONTAP die Zoneneinteilung basierend auf dem World Wide Port Name (WWPN) verwendet werden.
Die WWPN-Zonierung ist erforderlich, um einen bestimmten Port korrekt zu definieren und NPIV effektiv zu nutzen. FC-Switches sollten anhand der WWPNs der logischen Schnittstellen (LIFs) des Ziels zoniert werden, nicht anhand der WWPNs der physischen Ports des Knotens. Die WWPNs der physischen Ports beginnen mit „50“ und die WWPNs der LIFs beginnen mit „20“.
Die WWPN-Zonierung bietet Flexibilität, da der Zugriff nicht davon abhängt, wo das Gerät physisch mit dem Fabric verbunden ist. Ein Kabel kann von einem Port auf einen anderen umgesteckt werden, ohne die Zonen neu konfigurieren zu müssen.