Informationen zu ODX auf ONTAP SMB-Servern
ODX Copy Offload verwendet einen tokenbasierten Mechanismus zum Lesen und Schreiben von Daten innerhalb oder zwischen ODX-fähigen CIFS-Servern. Anstatt die Daten über den Host zu leiten, sendet der CIFS-Server ein kleines Token, das die Daten repräsentiert, an den Client. Der ODX-Client präsentiert dieses Token dem Zielserver, der dann die durch das Token repräsentierten Daten vom Quell- zum Zielserver übertragen kann.
Sobald ein ODX-Client feststellt, dass der CIFS-Server ODX-fähig ist, öffnet er die Quelldatei und fordert ein Token vom CIFS-Server an. Nach dem Öffnen der Zieldatei verwendet der Client das Token, um den Server anzuweisen, die Daten direkt von der Quelle zur Zieldatei zu kopieren.
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Quelle und Ziel können sich auf derselben Storage Virtual Machine (SVM) oder auf verschiedenen SVMs befinden, abhängig vom Umfang des Kopiervorgangs. |
Das Token dient als zeitpunktgenaue Darstellung der Daten. Beispielsweise wird beim Kopieren von Daten zwischen Speicherorten ein Token, das ein Datensegment repräsentiert, an den anfragenden Client zurückgegeben, welches der Client an das Ziel kopiert, sodass das Kopieren der zugrundeliegenden Daten über den Client entfällt.
ONTAP unterstützt Tokens, die jeweils 8 MB Daten repräsentieren. ODX Kopien von mehr als 8 MB werden mithilfe mehrerer Tokens durchgeführt, wobei jedes Token 8 MB Daten repräsentiert.
Die folgende Abbildung erläutert die Schritte, die bei einem ODX Kopiervorgang anfallen:

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Ein Benutzer kopiert oder verschiebt eine Datei mithilfe von Windows Explorer, einer Befehlszeilenschnittstelle oder im Rahmen einer Migration einer virtuellen Maschine, oder eine Anwendung initiiert Dateikopien oder -verschiebungen.
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Der ODX-fähige Client übersetzt diese Übertragungsanforderung automatisch in eine ODX-Anforderung.
Die ODX-Anfrage, die an den CIFS-Server gesendet wird, enthält eine Anfrage für ein Token.
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Wenn ODX auf dem CIFS-Server aktiviert ist und die Verbindung über SMB 3.0 erfolgt, generiert der CIFS-Server ein Token, das eine logische Repräsentation der Daten auf der Quelle darstellt.
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Der Client empfängt ein Token, das die Daten repräsentiert, und sendet es zusammen mit der Schreibanforderung an den Ziel-CIFS-Server.
Dies sind die einzigen Daten, die über das Netzwerk von der Quelle zum Client und dann vom Client zum Ziel kopiert werden.
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Das Token wird an das Speichersubsystem übermittelt.
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Die SVM führt das Kopieren oder Verschieben intern durch.
Ist die zu kopierende oder zu verschiebende Datei größer als 8 MB, werden mehrere Tokens benötigt, um den Kopiervorgang durchzuführen. Die Schritte 2 bis 6 werden nach Bedarf ausgeführt, um den Kopiervorgang abzuschließen.
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Wenn beim ODX-basierten Auslagern des Kopiervorgangs ein Fehler auftritt, wird für den Kopier- oder Verschiebevorgang auf herkömmliche Lese- und Schreibvorgänge zurückgegriffen. Ebenso wird für den Kopier- oder Verschiebevorgang auf herkömmliche Lese- und Schreibvorgänge zurückgegriffen, wenn der Ziel-CIFS-Server ODX nicht unterstützt oder ODX deaktiviert ist. |