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Netzwerk- und Daten-LIF-Anforderungen

Beitragende netapp-dbagwell netapp-thomi netapp-aherbin
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Bei der Erstellung von SQL Server oder Hyper-V over SMB Konfigurationen für unterbrechungsfreie Operationen sind bestimmte Netzwerk- und Daten-LIF-Anforderungen zu berücksichtigen.

Anforderungen an das Netzwerkprotokoll

  • IPv4- und IPv6-Netzwerke werden unterstützt.

  • SMB 3.0 oder höher ist erforderlich.

    SMB 3.0 bietet die Funktionalität, die zur Herstellung der kontinuierlich verfügbaren SMB-Verbindungen erforderlich ist, um unterbrechungsfreie Betriebsabläufe zu ermöglichen.

  • Die DNS-Server müssen Einträge enthalten, die den CIFS-Servernamen den IP-Adressen zuordnen, die den Daten-LIFs auf der Storage Virtual Machine (SVM) zugewiesen sind.

    Die Hyper-V- oder SQL Server-Anwendungsserver stellen typischerweise mehrere Verbindungen über mehrere Daten-LIFs her, wenn sie auf virtuelle Maschinen- oder Datenbankdateien zugreifen. Für die korrekte Funktionalität müssen die Anwendungsserver diese mehreren SMB-Verbindungen unter Verwendung des CIFS-Server-Namens herstellen, anstatt mehrere Verbindungen zu verschiedenen eindeutigen IP-Adressen aufzubauen.

    Witness erfordert außerdem die Verwendung des DNS-Namens des CIFS-Servers anstelle der einzelnen LIF-IP-Adressen.

    Ab ONTAP 9.4 können Durchsatz und Fehlertoleranz für Hyper-V und SQL Server over SMB Konfigurationen durch Aktivierung von SMB Multichannel verbessert werden. Dazu müssen mehrere 1G-, 10G- oder größere NICs im Cluster und auf den Clients vorhanden sein.

Anforderungen an Daten-LIFs

  • Die SVM, die den Anwendungsserver über die SMB-Lösung hostet, muss auf jedem Node im Cluster mindestens eine betriebsbereite Daten-LIF haben.

    SVM-Daten-LIFs können auf andere Datenports innerhalb des Clusters ausweichen, einschließlich Knoten, die aktuell keine von den Anwendungsservern abgerufenen Daten hosten. Außerdem ist jeder Knoten im Cluster ein potenzieller Witness-Knoten, da der Witness-Knoten immer der SFO-Partner eines Knotens ist, mit dem der Anwendungsserver verbunden ist.

  • Daten-LIFs dürfen nicht so konfiguriert werden, dass sie automatisch zurückkehren.

    Nach einer Übernahme oder Rückgabe sollten die Daten-LIFs manuell auf ihre Home-Ports zurückgesetzt werden.

  • Alle Daten-LIF-IP-Adressen müssen einen Eintrag im DNS haben, und alle Einträge müssen auf den CIFS-Servernamen aufgelöst werden.

    Die Anwendungsserver müssen sich mit den SMB-Freigaben über den CIFS-Servernamen verbinden. Die Anwendungsserver dürfen nicht so konfiguriert werden, dass sie Verbindungen über die LIF-IP-Adressen herstellen.

  • Wenn der CIFS-Servername vom SVM-Namen abweicht, müssen die DNS-Einträge auf den CIFS-Servernamen aufgelöst werden.