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ONTAP RAID Gruppen und lokale Ebenen

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Moderne RAID-Technologien schützen vor Festplattenausfall, indem sie die Daten einer ausgefallenen Festplatte auf einer Ersatzfestplatte wiederherstellen. Das System vergleicht Indexinformationen auf einem Paritätslaufwerk mit den Daten der verbleibenden intakten Festplatten, um die fehlenden Daten zu rekonstruieren, und das alles ohne Ausfallzeiten oder nennenswerte Leistungseinbußen.

Eine lokale Ebene besteht aus einer oder mehreren RAID-Gruppen. Der RAID-Typ der lokalen Ebene bestimmt die Anzahl der Paritätslaufwerke in der RAID-Gruppe und die Anzahl gleichzeitiger Festplattenausfälle, vor denen die RAID-Konfiguration schützt.

Der Standard-RAID-Typ RAID-DP (RAID mit doppelter Parität) benötigt zwei Paritätslaufwerke pro RAID-Gruppe und schützt vor Datenverlust, falls zwei Festplatten gleichzeitig ausfallen. Für RAID-DP wird eine RAID-Gruppengröße von 12 bis 20 HDDs und 20 bis 28 SSDs empfohlen.

Die zusätzlichen Kosten für Paritätslaufwerke können verteilt werden, indem RAID-Gruppen am oberen Ende der Größenempfehlung erstellt werden. Dies gilt insbesondere für SSDs, die deutlich zuverlässiger sind als Kapazitätslaufwerke. Für lokale Ebenen, die HDDs verwenden, sollte der Bedarf an maximalem Festplattenspeicher gegen gegenläufige Faktoren wie die längere Wiederherstellungszeit größerer RAID-Gruppen abgewogen werden.