Informationen zur ONTAP-Prüfung von symbolischen Links und Hardlinks
Bei der Überprüfung von Symlinks und Hardlinks sind bestimmte Aspekte zu berücksichtigen.
Ein Prüfprotokoll enthält Informationen über das geprüfte Objekt, einschließlich des Pfads zu dem geprüften Objekt, der im ObjectName Tag angegeben ist. Es ist zu beachten, wie Pfade für symbolische Links und Hardlinks im ObjectName Tag erfasst werden.
Symlinks
Ein symbolischer Link ist eine Datei mit einem separaten Inode, der einen Zeiger auf den Speicherort eines Zielobjekts, des sogenannten Targets, enthält. Beim Zugriff auf ein Objekt über einen symbolischen Link interpretiert ONTAP diesen automatisch und folgt dem tatsächlichen kanonischen, protokollunabhängigen Pfad zum Zielobjekt im Volume.
Im folgenden Beispielausgabe gibt es zwei Symlinks, die beide auf eine Datei mit dem Namen target.txt zeigen. Einer der Symlinks ist ein relativer Symlink und einer ist ein absoluter Symlink. Wenn einer der Symlinks geprüft wird, enthält das ObjectName-Tag im Revisionsereignis den Pfad zur Datei target.txt:
[root@host1 audit]# ls -l total 0 lrwxrwxrwx 1 user1 group1 37 Apr 2 10:09 softlink_fullpath.txt -> /data/audit/target.txt lrwxrwxrwx 1 user1 group1 10 Apr 2 09:54 softlink.txt -> target.txt -rwxrwxrwx 1 user1 group1 16 Apr 2 10:05 target.txt
Harte Links
Ein Hardlink ist ein Verzeichniseintrag, der einen Namen mit einer vorhandenen Datei im Dateisystem verknüpft. Der Hardlink verweist auf den Inode-Standort der Originaldatei. Ähnlich wie ONTAP symbolische Links interpretiert, interpretiert ONTAP auch den Hardlink und folgt dem tatsächlichen kanonischen Pfad zum Zielobjekt im Volume. Wenn der Zugriff auf ein Hardlink-Objekt protokolliert wird, zeichnet das Protokollereignis diesen absoluten kanonischen Pfad im ObjectName Tag auf, anstatt des Hardlink-Pfads.