Informationen zu NFSv4-ACLs für ONTAP SVMs
Ein Client, der NFSv4-ACLs verwendet, kann ACLs für Dateien und Verzeichnisse im System festlegen und anzeigen. Wenn in einem Verzeichnis mit einer ACL eine neue Datei oder ein neues Unterverzeichnis erstellt wird, erbt die neue Datei bzw. das neue Unterverzeichnis alle Zugriffssteuerungseinträge (ACEs) in der ACL, die mit den entsprechenden Vererbungsflags versehen sind.
Wird eine Datei oder ein Verzeichnis als Ergebnis einer NFSv4-Anfrage erstellt, hängt die ACL der resultierenden Datei oder des resultierenden Verzeichnisses davon ab, ob die Dateierstellungsanfrage eine ACL oder nur die standardmäßigen UNIX-Dateizugriffsberechtigungen enthält und ob das übergeordnete Verzeichnis über eine ACL verfügt:
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Wenn die Anfrage eine ACL enthält, wird diese ACL verwendet.
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Enthält die Anfrage lediglich Standard-UNIX-Dateizugriffsberechtigungen, verfügt das übergeordnete Verzeichnis jedoch über eine ACL, werden die ACEs in der ACL des übergeordneten Verzeichnisses von der neuen Datei oder dem neuen Verzeichnis übernommen, sofern die ACEs mit den entsprechenden Vererbungsflags versehen wurden.
Eine übergeordnete ACL wird auch dann vererbt, wenn
-v4.0-aclaufoffgesetzt ist. -
Wenn die Anfrage nur Standard-UNIX-Dateizugriffsberechtigungen enthält und das übergeordnete Verzeichnis keine ACL hat, wird der Client-Dateimodus verwendet, um die Standard-UNIX-Dateizugriffsberechtigungen festzulegen.
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Wenn die Anfrage nur Standard-UNIX-Dateizugriffsberechtigungen enthält und das übergeordnete Verzeichnis eine nicht vererbbare ACL hat, wird das neue Objekt nur mit Modusbits erstellt.
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