Erfahren Sie mehr über die ONTAP SAN-Konfiguration
Ein storage area network (SAN) besteht aus einer Speicherlösung, die über ein SAN-Transportprotokoll wie iSCSI oder FC mit Hosts verbunden ist. Sie können Ihr SAN so konfigurieren, dass Ihre Speicherlösung über einen oder mehrere Switches mit Ihren Hosts verbunden wird. Wenn Sie iSCSI verwenden, können Sie Ihr SAN auch so konfigurieren, dass Ihre Speicherlösung direkt mit Ihrem Host verbunden wird, ohne einen Switch zu verwenden.
In einem SAN können mehrere Hosts mit unterschiedlichen Betriebssystemen wie Windows, Linux oder UNIX gleichzeitig auf die Speicherlösung zugreifen. Es können "Selektive LUN Zuordnung" und "Portsets" verwendet werden, um den Datenzugriff zwischen den Hosts und dem Speicher zu begrenzen.
Bei iSCSI wird die Netzwerktopologie zwischen der Speicherlösung und den Hosts als Netzwerk bezeichnet. Bei FC, FC/NVMe und FCoE wird die Netzwerktopologie zwischen der Speicherlösung und den Hosts als Fabric bezeichnet. Zur Schaffung von Redundanz, die vor dem Verlust des Datenzugriffs schützt, empfiehlt sich die Einrichtung des SAN mit HA-Paaren in einer Multi-Netzwerk- oder Multi-Fabric-Konfiguration. Konfigurationen mit einzelnen Knoten oder einzelnen Netzwerken/Fabrics sind nicht vollständig redundant und daher nicht empfehlenswert.
Nachdem Ihr SAN konfiguriert ist, können Sie "Speicher für iSCSI oder FC bereitstellen" oder "Storage für FC/NVMe bereitstellen". Anschließend ist eine Verbindung zu Ihren Hosts möglich, um mit der Datenverarbeitung zu beginnen.
Die Unterstützung des SAN-Protokolls variiert je nach Ihrer ONTAP Version, Ihrer Plattform und Ihrer Konfiguration. Details zu Ihrer spezifischen Konfiguration sind in der "NetApp Interoperabilitätsmatrix-Tool" zu finden.